Schönes Spiel! – 525.000 EUR Bußgeld für den niederländischen Tennisbund

Die niederländische Datenschutzaufsichtsbehörde AP (Autoriteit Persoonsgegevens) teilte unlängst mit, dass sie gegen den königlich niederländischen Tennisbund (KNLTB) ein Bußgeld in Höhe von 525.000 Euro verhängt hat. Bereits zu Beginn des Jahres 2018 kündigte der Tennisbund in Newslettern und auf ihrer Website an, um Sponsoren individuelle Mitgliedschaftsdaten zur Verfügung zu stellen, damit die Mitglieder sich "Tennis- …

Schwedische Datenaufsichtsbehörde geht gegen Gesichtserkennungssoftware vor

Die schwedische Datenschutzbehörde DPA hat eine Schule mit einem Bußgeld belegt (ca. 20.000 Euro). In einem Pilotversuch in einer Klasse mit 22 Schülern wurde die Anwesenheit mittels einer Gesichtserkennungssoftware festgestellt. Im Tenor ihrer Entscheidung hält die DPA dieses Verfahren zur Gesichtserkennung für eine Sammlung von sensiblen biometrischen Daten der Schüler. Daraus folgt, dass eine Datenschutzfolgenabschätzung …

BfDI ahndet Datenschutzverstoß gegen Kleinstunternehmen

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) hat in dieser Woche neben dem Millionenbußgeld gegenüber 1 und 1 auch ein Bußgeld gegenüber einem Kleinstunternehmen in Höhe von 10.000 Euro ausgesprochen, nachdem trotz mehrfacher behördlicher Aufforderung zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten, das betreffende Unternehmen dieser Meldepflicht nicht nachgekommen ist. Die gesetzliche Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten …

Millionenbußgeld gegen 1 und 1

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) hat gegen den Internetkonzern 1 und 1 ein Bußgeld in Höhe von rund 9,6 Mio Euro ausgesprochen. Wie konnte es zu diesem Bußgeld kommen? Bereits in 2018 ereignete sich der Sachverhalt. 1 und 1 hatte an der Kundenhotline den Namen und das Geburtsdatum als ausreichende Authentisierung angesehen. Nach …

Datenschutzaufsichtsbehörden in Deutschland mit mehr Personal

Mit der DS-GVO sind spätestens seit Mai 2018 die Aufsichtsbehörden stark belastet, wenn nicht sehr häufig auch überbelastet.  Der Freistaat Bayern hat nun reagiert und hat eine Personalaufstockung um ca. 1/3 beim BayLDA beschlossen. Durch den Personalzuwachs wird es der Behörde besser möglich sein, die telefonische Erreichbarkeit und den Service von Online-Beratungen zu gewährleisten.  Ebenso sollten Anträge an die Aufsichtsbehörde zügiger bearbeitet werden können. Teilweise lagen die Bearbeitungszeiten bei mehr …