Datenschützer warnen vor Apps

Der Norwegische Verbraucherrat (Norwegian Consumer Council) und die österreichische Organisation für digitale Rechte haben eine Untersuchung verschiedener Apps durchgeführt und dabei illegale Werbemethoden festgestellt. Oftmals werden erforderliche Einwilligungen gar nicht erst eingeholt.

Dabei werden von den Apps teilweise sensible personenbezogene Daten, wie Standort, sexuelle Orientierung, religiöse und politische Überzeugungen gesammelt und an Daten-Broker weitergegeben bzw. verkauft.

Die Datenschutzaufsichtsbehörden sind bereits über diese Vorgänge informiert. Es bleibt abzuwarten, wie den Betreibern dieser oft weltweit agierenden Apps beizukommen sein wird.

Sofern man nicht auf die Nutzung solcher Apps verzichten möchte, sollte man sich vor dem Tracking dieser Apps schützen und die Einstellungen im Betriebssystem vornehmen. Dennoch bleibt die Empfehlung, sich sehr gut zu überlegen, wem man seine personenbezogenen Daten anvertraut.