Der Bundesdatenschutzbeauftragte warnt vor WhatsApp

Wie die FAZ berichtet, hat der Bundesdatenschutzbeauftragte, Herr Ulrich Kelber, allen Bundesbehörden untersagt, den Messengerdienst WhatsApp zu nutzen. Kelber argumentiert damit, dass Metadaten, wie Nachrichtendatum, die Uhrzeit, Standort und Identität des Senders sowie des Empfängers und die verwendeten Smartphones erfasst werden. Dabei werden diese Daten nicht verschlüsselt gesendet und können gesammelt werden. Daraus ließen sich …

Knatsch zwischen Berlin und Microsoft

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Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit (BlnBDI) ist schon dafür bekannt, in der Geschichte der BRD das höchste Bußgeld wegen Verstoßes gegen die DSGVO verhängt zu haben. Jetzt hat sich Maja Smoltczyk auch noch mit Microsoft angelegt. Wie das Nachrichtenportal von T-Online am Samstag berichtete, hatte die Behörde vor dem Einsatz von Skype, Teams und Zoom …

WhatsApp – Was sollte man wissen?

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WhatsApp ist einer der meistgenutzten Messenger-Dienste in Deutschland. Was viele nicht wissen oder zumindest nicht immer im Bewußtsein stehen mag, ist der Umstand, dass WhatsApp zu Facebook gehört. Das hört sich zunächst nicht spektakulär an, ist es aber aus datenschutzrechtlicher Sicht. WhatsApp hat mehrfach seine AGB abgeändert und damit durchaus die Grundlagen geschaffen, dass nutzerbezogene …

Hacker setzen verstärkt Malware in der COVID-19-Pandemie ein

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Wie die ZDnet berichtet, ist Malware entdeckt worden, die von Hackern genutzt wird, um Daten auf Rechnern zu zerstören. In derzeit fünf bekannt gewordenen Varianten werden von den Angreifern in hohem Maße Daten gelöscht oder aber der Master Boot Record überschrieben. Dabei scheint es den Hackern weniger um das Erpressen von Lösegeldern zu gehen, sondern …

DSK nimmt Stellung zur COVID-19-Pandemie

Die Datenschutzkonferenz (DSK) veröffentlichte am 3.4.2020 eine Entschließung zu den Datenschutz-Grundsätzen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Dabei unterstreicht die DSK, "dass es im Sinne der Stabilität von Staat und Gesellschaft unverzichtbar ist, dass Freiheitsrechte, wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, nur so weit und so lange eingeschränkt werden dürfen, wie es zwingend erforderlich und angemessen …

Homeoffice – Microsoft reagiert darauf

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Durch den Corona-Virus ist die Zahl der Arbeitnehmer mit Homeoffice stark gestiegen. Dieser Anstieg hat direkten Einfluß auf die Netze und deren Auslastung. Aber auch die Branchenriesen, wie Microsoft, reagieren auf diese Veränderung und passen einige ihrer Dienste aus dem Office-365-Programm auf die gestiegene Zahl an Usern im Homeoffice an. Durch die Anpassung sollen die …

Datenschützer warnen vor Apps

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Der Norwegische Verbraucherrat (Norwegian Consumer Council) und die österreichische Organisation für digitale Rechte haben eine Untersuchung verschiedener Apps durchgeführt und dabei illegale Werbemethoden festgestellt. Oftmals werden erforderliche Einwilligungen gar nicht erst eingeholt. Dabei werden von den Apps teilweise sensible personenbezogene Daten, wie Standort, sexuelle Orientierung, religiöse und politische Überzeugungen gesammelt und an Daten-Broker weitergegeben bzw. …

Corona-Virus: Jetzt ist die Zeit für lange vertagte Housekeeping-Projekte!

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Das öffentlich Leben kommt in einem in der Geschichte der BRD nie da gewesenen Ausmaß zum Erliegen. Dies ist auch die Zeit, in der die Ausrede "Das machen wir, wenn wir Zeit haben" nicht mehr gilt. Jetzt haben Sie die Zeit. Schließlich wird es auch eine Zeit nach Corona geben. Nutzen Sie daher jetzt die …

Malware Emotet sucht neue Wege

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Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die Gefahr der Malware "Emotet" und wie er sich verbreitet. Nun scheint es einen neuen, bisher unbekannten Angriffsweg zu geben. Binary Search hat entdeckt, dass die Angreifer nun versuchen, auch über WLAN-Netze ihre Schadsoftware zu verbreiten. Emtotet bedient sich demnach selbst entpackender RAR-Archive. Die darin enthaltenen Programme worm.exe …

Schönes Spiel! – 525.000 EUR Bußgeld für den niederländischen Tennisbund

Die niederländische Datenschutzaufsichtsbehörde AP (Autoriteit Persoonsgegevens) teilte unlängst mit, dass sie gegen den königlich niederländischen Tennisbund (KNLTB) ein Bußgeld in Höhe von 525.000 Euro verhängt hat. Bereits zu Beginn des Jahres 2018 kündigte der Tennisbund in Newslettern und auf ihrer Website an, um Sponsoren individuelle Mitgliedschaftsdaten zur Verfügung zu stellen, damit die Mitglieder sich "Tennis- …